Wohngebäude
Bei der Energieberatung für Bestandsgebäude werden die Schwachstellen in der Außenhülle und der Heizungsanlage aufgedeckt und konkrete Verbesserungsmaßnahmen gesucht
In Wohngebäuden werden im Durchschnitt 89% des Energieverbrauchs für Heizen und Warmwasserbereitung aufgewendet. Einsparbemühungen sind in diesem Bereich also besonders wirkungsvoll.

Die Energieberatung kann gefördert werden z.B. durch die BAFA . Diese „Vor-Ort-Beratung“ muss vor Vertragsabschluss beantragt werden. Möglicherweise kommt auch ein regionales Förderprogramm in Frage.
Wie läuft eine Energieberatung ab?
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Ist-Zustand: Die Gebäudehülle und die Anlagentechnik Ihres Gebäudes werden vor Ort inspiziert und wesentliche Gebäudekenngrößen aufgenommen. Der bisherige Energieverbrauch wird abgefragt. Hilfreich ist, wenn Sie für den Energieberater die aktuellen Gebäudepläne, das letzte Kaminkehrerprotokoll sowie eine Aufstellung Ihres Heizenergieverbrauchs der letzten 3 Jahre bereithalten.
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Ist-Analyse: Der Energieberater erstellt eine ausführliche Energiebilanz des Ist-Zustandes des Gebäudes.
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Sanierungsvorschläge: Entsprechend der technischen und finanziellen Möglichkeiten sowie der Dringlichkeit werden Maßnahmen zur Verbesserung der Energiebilanz in Form von Sanierungsvarianten definiert und ihre Auswirkung berechnet. Die Kosten und Einspareffekte werden ermittelt und mögliche Förderprogramme aufgezeigt. Alle Ergebnisse erhalten Sie in einem ausführlichen, schriftlichen Beratungsbericht.
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Beratungsgespräch: Der Energieberater erläutert Ihnen den Bericht ausführlich und geht auf alle Ihre Fragen zur praktischen Umsetzung der Maßnahmen ein.
- Umsetzung: Der Berater stellt Ihnen auf Wunsch die erforderlichen Anträge und Nachweise für Fördermittel aus. Er hilft Ihnen gerne bei der konkreten Planung und Umsetzung, z.B. im Rahmen einer Baubegleitung.
Die möglichen Verbesserungsmaßnahmen umfassen meist:
- Dämmung der Außenbauteile (Außenwand, Dach, Kellerdecke usw.)
- Austausch der Fenster und Türen
- Verbesserung der Luftdichtheit
- Verminderung der Wärmebrücken
- Austausch oder Verbesserung der Heizungsanlage
- Umstieg auf einen regenerativen Energieträger
- Einbau einer Solaranlage
- Stromeinsparung
Eine typische Energieberatung umfasst ca. 2 Stunden für den Vor-Ort-Termin zur Aufnahme des Istzustands und später nochmal 2 Stunden für die Durchsprache der Ergebnisse.
